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Weimar

 

Seit dem 18. Jahrhundert ist die kleine, thüringische Provinzstadt Inbegriff der deutschen Literatur- und Kulturgeschichte. 

 

Namen wie Goethe, Schiller, Herder oder Wieland sind mit dem "Weltdorf" verbunden und ihre Wirkungsstätten zeugen noch heute vom Geist jener Epoche. Aber auch viele, die nach ihnen kamen, haben ihre Spuren am Ort hinterlassen: Franz Liszt und Richard Strauss stehen für das Musikleben der nach-klassischen Zeit; Henry van de Velde und das Bauhaus setzten Zeichen eines neuen Kunstbegriffs. 

Goethe kam im November 1775 nach Weimar. Er war durch seinen Roman 'Die Leiden des jungen Werthers' bereits ein bekannter Autor und trat nun in den Dienst des Herzogs Karl August von Weimar. Mit diesem verband ihn bald eine Freundschaft, die ein Leben lang anhalten sollte. Goethe befasste sich als hoher Beamter mit vielen Arbeitsfeldern, darunter Bergbau und Straßenbau, aber auch mit der herzoglichen Vermögensverwaltung. Nach der Rückkehr aus Italien wurde er Unterrichtsminister und Theaterdirektor, verwaltete die Kunstsammlungen und Bibliotheken des Herzogs. Er bleibt bis zu seinem Tode in Weimar, das er gegenüber Eckermann so schildert: 

Es ist in Weimar noch viel Gutes beisammen, und sie werden nach und nach in den höhern Kreisen eine Gesellschaft finden, die den besten aller großen Städte gleichkommt.... Auch besitzen wir eine ausgesuchte Bibliothek und ein Theater, was den besten anderer deutscher Städte in den Hauptsachen keineswegs nachsteht. Ich wiederhole daher: bleiben Sie bei uns, und nicht bloß diesen Winter, wählen Sie Weimar zu Ihrem Wohnort.... Ich bin seit fünfzig Jahren dort, und wo bin ich nicht überall gewesen! - Aber ich bin immer gerne nach Weimar zurückgekehrt. 

Weimar

1.Tag Ankunft, Begrüssung

15 Uhr, Weimar klassisch - Eine Führung durch das "Weltdorf" und zu den Wirkungsstätten von Luther, Bach, Goethe, Schiller, Liszt, van de Velde und dem Bauhaus.

Komplettes Programm

 

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