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"Das Land der Griechen mit der Seele suchen" wollte Goethes Iphigenie; doch der Dichter hat es selbst nie gesehen. Reisen in das Land, das bis 1830 unter türkischer Herrschaft stand und in dem anarchische Zustände herrschten, waren damals kaum vorstellbar. Umso mehr bewunderte Goethe einen Menschen wie Lord Byron, der im Freiheitskampf der Griechen fiel und dessen Tod im Jahre 1824 er mit "der schönste Stern des dichterischen Jahrhunderts ist untergegangen" kommentierte.
Zwar kam im Gespräch mit Fürst Christian August von Waldeck 1787 in Neapel der Plan einer gemeinsamen Griechenland-Fahrt auf, doch nahm Goethe angesichts der Schwierigkeiten bald wieder davon Abstand.
Dank seiner humanistischen Erziehung war Goethe mit den Grundzügen der griechischen Geschichte, Geographie, Mythologie, Kunst und Literatur vertraut. In Straßburg studierte er dank der Anregung durch Herder intensiv die griechische Sprache. Homer war für ihn fast ein tägliches Brevier; er las ihn unter gelegentlicher Hinzuziehung eines Wörterbuches im Original. Wie sehr Goethe in der griechischen Mythologie zu Hause war, zeigen Werke wie Prometheus, Ganymed, Achilleis, Pandora, Iphigenie und viele Tausend Zitate.
Griechische Kunst studierte Goethe anhand von Abgüssen bereits in Deutschland, in Rom und Neapel erlebte er die Originale. Seit damals sammelte er selbst Gipsabgüsse griechischer Werke. Das Griechentum galt Goethe stets als höchste Stufe und Vorbild würdigen Menschentums.
Auf unserer Reise besuchen wir die Städte und die Monumente, die Goethe mit besonderem Interesse studiert hätte. Neben den Stätten der griechischen Klassik sind ist die Heimatstädte der homerischen Helden: Mykene, Argos, Sparta und
Pylos.
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Griechenland
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1.Tag Catania
Linienflug nach Athen. Ankunft gegen 14 Uhr. Fahrt mit dem Bus nach Delphi, Übernachtung in Delphi.
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