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"Was ich hier gelebt, genossen..." Eine lustvoll elegische Literaturreise durch das böhmische Bäderdreieck. 

 

Die böhmische Landschaft um Karlsbad und Marienbad war einst die Riviera Mitteleuropas. Hier  traf sich die mondäne Welt. Auch die Literatur konnte sich dem kosmopolitischen Idyll nicht entziehen. Für  Goethe wurde die Region zur “Wahlverwandtschaft” - aber auch Stifter, Fontane, Mark Twain, Kundera und viele andere sorgten dafür, dass hier nicht nur die  heilenden Wasser, sondern ebenso die Quellen der  Literatur sprudelten.

Zusammengerechnet verbrachte Goethe über drei Jahre in dieser Region, also längere Zeit als in Leipzig oder Italien. Bei seinen über 17 Aufenthalten in den Jahren 1785-1823 in dem damaligen noch österreichischen Böhmen hielt er sich in Karlsbad, Franzensbad, Marienbad, Teplitz und Eger auf. Hier traf er hervorragende Vertreter der Politik und Kultur aus ganz Europa, mit denen er oft noch einen langen Briefwechsel führte. Neben der Erhaltung der Gesundheit dienten ihm diese Aufenthalte auch zur Erkundung des Landes, des Volkes, der Geschichte, Geologie, Botanik und Geologie, worauf die zahlreichen Stücke in seiner Mineraliensammlung weisen.

Hier zeigten sich bei Goethe noch in fortgeschrittenem Alter seine Liebesneigungen zu Silvie von Ziegesar (1808) und Ulrike von Levetzov (1821-23).

Hier entstanden Werke wie die Novellen der Wanderjahre,  Pandora, Die Wahlverwandtschaften und die Marienbader Elegien. 

Böhmen

1.Tag Anfahrt und Kurzwanderung

Anfahrt mit dem Bus. Treffen mit den Reiseleitern in Cheb/Eger. Der Bus bringt uns nach Liba/Liebenstein. Von dort führt eine kurze Wanderung durch Wiesen und an Teichen entlang ins idyllische Ostroh/ Seeberg in eine gepflegte Hotelpension, gleich neben der grandiosen Burg. Der Ort liegt reizvoll zwischen Felsen und Flüsschen. Übernachtung in Ostroh/ Seeberg

Komplettes Programm

 

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